Die simpelen drei Worte „the black one“ besiegelten das Schicksal eines schwarzen Esels, der gefesselt, niedergerungen und vor Ort durch einen Kehlschnitt getötet wurde. Mit dem toten Tier ging es unter einem phänomenalen Sternenhimmel zurück nach Tses. Auf dem Rückweg überfuhr unser Fahrer noch gekonnt zwei Hasen, die ebenfalls den Weg in die Küche finden werden. Nicht umsonst wird diese Schotterpiste auch „Vleispad“ (Fleischweg) genannt.
Ein Jahr in Namibia
-FSJ in Tses und Rehoboth-
Sonntag, 20. Mai 2012
„The black one“ – Eselschlachtung die zweite
Die simpelen drei Worte „the black one“ besiegelten das Schicksal eines schwarzen Esels, der gefesselt, niedergerungen und vor Ort durch einen Kehlschnitt getötet wurde. Mit dem toten Tier ging es unter einem phänomenalen Sternenhimmel zurück nach Tses. Auf dem Rückweg überfuhr unser Fahrer noch gekonnt zwei Hasen, die ebenfalls den Weg in die Küche finden werden. Nicht umsonst wird diese Schotterpiste auch „Vleispad“ (Fleischweg) genannt.
Freitag, 11. Mai 2012
Ein fast normales Wochenende
Genau eine Woche zuvor ging zur selben Zeit ein junger Mann mit einem Messer wahllos auf die Feiernden los, verletzte vier schwer und tötete zwei weitere. Zum Glück für uns waren wir an diesem Abend Zuhause. Während wir nach wie vor etwas fassungslos sind, kehrte in Tses ziemlich schnell die Normalität zurück. Zwar ist die Wahnsinnstat nach wie vor Gesprächsthema, aber im Club selbst erinnert nichts daran und die Menschen feiern wie zuvor.
Trotzdem ist die Anteilnahme groß. Es ist schon ein merkwüridiges Gefühl nach einem Abend mit Musik, Tanz und Gelächter mit allen Anwesenden zu einem Sarg zu pilgern, ruhig beieinander zu sitzen und Grabeslieder zu singen. So nahm die Jugend von Tses Abschied von einem der ihren, der normalerweise inmitten der Tanzenden Zuhause war.
Um das Chaos des Abends perfekt zu machen, ging es anschließend noch zu einem fröhlichen Junggesellenabschied, denn sowohl Beerdigungen als auch Hochzeiten finden hier samstags statt.
Vielen Dank an Barman, Mr. Kooper, Dancing Teacher, Pastor, Butterfly, Astrid und Gloria für einen sensationellen Abend!
Sonntag, 29. April 2012
Meggy and the Scorpions
| Bilder aus dem Probenverlauf: Markt in Windhoek |
| Scorpions mit dem Phantombild von Lady G |
| Meggy (links) und ihre Tante Helen |
Zwar haben wir nach den Ferien nur gut eineinhalb Monate Zeit, aber wir wären nicht wir, wenn uns das aufhalten würde!
Freitag, 16. März 2012
Schreibpacket aus Werne
Hier wurde durch Sachspenden Abhilfe gschaffen. So konnte im Februar ein großes Packet voll mit Kugelschreibern, Blei- und Buntstiften sowie Linealen an die Nowak Primary School übergeben werden. Damit die Stifte nur für ihren ursprünglichen Zweck genutzt und nicht für Tischfußball missbraucht werden, hat die Lehrerin Ms. Kruse die Aufsicht über die Materialien übernommen. Die Kinder können in der Schule und auch für die Hausaufgaben auf die Stifte zurückgreifen, sind jedoch auch für sie verantwortlich und dürfen sie nicht mit nach Hause nehmen.
Vielen Dank an
Rotes Kreuz Münster
RWE
Stadtsparkasse Werne
für die große Hilfe.
Ganz besonderer Dank geht an Berthold Biermann, der die gesamte Organisation der Materialien und auch die Verschickung übernommen hat!
Sonntag, 11. März 2012
Planschen mit den Priestern
Zwei Wochen durften wir neben den Schwestern
Wir fuhren zu Wasserfällen in der unmittelbaren Nähe von Tses!
Dank des Regens der letzten Wochen floss das Wasser in Strömen und bot uns ein atemberaubendes Naturschauspiel. Nachdem wir morgens nur mit den Füßen (bzw. unfreiwilig bis zum Bauch) im Wasser waren, kamen wir nachmittags nochmal mit den Priestern zum schwimmen wieder und ließen uns in der Strömung treiben.
Dienstag, 6. März 2012
Schlangen, Geparden und ein Dinner
Das Sportfest stand an.
Dabei traten sie je nach Alter in Diszilpinen wie Sprung, Wurf und lauf gegeneinander an.
Die Mädchen und Jungen wurden in drei Gruppen eingeteilt (gelb, rot, blau). Neben farblich passender Kleidung gehörte auch Kriegsbemalung aus Kreide zum Outfit. Sobald die Athleten an ihrem Fanblock vorbeikamen, wurden von ihrem Team lautstark angefeuert. Am Samstagnachmittag brach plötzlich Geschrei unter den Zuschauern los, obwohl gerade überhaupt keine Läufer zu sehen waren.
Der Grund dafür war eine Schlange die sich in die Menge gemischt hatte. Dieses Problem wurde aber auf klassische namibische Art (mit einem schweren Stein) schnell gelöst.
Zwei Tage lan gaben die Kinder ihr Bestes. Gewonnen haben letzendlich die gelben Cheetahs (Geparden).
Für uns bot das Wochenende noch ein weiteres Highlight – wir waren zum Valentinsdinner der Highschool eingeladen. Mit Kleid, Anzug und einem schlechten Gewissen kamen wir eine halbe Stunde zu spät am Saal an. Hier fanden wir die Türen allerdings verschlossen vor und erfuhren, dass wir zu früh wären. Zwar hieß es auf der Einladung 18:00Uhr, die Party fing jedoch erst gegen halb 8 an. African time!
Nichtsdestotrotz wurde es ein gelungener Abend mit viel Tanz, einem drei Gänge Menü, afrikanischer Musik und all das für umgerechnet 2,50 Euro pro Doppelkarte.